Arki's Blog – Wer alles glaubt, muss nichts wissen.

15. Oktober 2009

Geheimagent Mussolini

Filed under: Politik,Wirres Zeug — mrarkadin @ 02:29
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Dokumente zeigen, der italienische Diktator konnte seine politische Karriere 1917 mit Hilfe des britischen Geheimdienst MI5 ausweiten, in dem sie ihm 100 Pfund pro Woche zahlten damit Italien weiter im ersten Weltkrieg gegen Deutschland kämpfte. Er war für ca. ein Jahr ein britischer Agent.
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Historian Dr Peter Martland says MI5 records show it paid „Il Duce“ £100 per week, about £5,000 today,to spread pro-war propaganda via his newspaper.
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Dr Martland said the payments were agreed in 1917, after Russia collapsed into the Bolshevik revolution and Italy was „smashed“ at the Battle of Caporetto. It’s good value for money – he was what the British needed
Dr Peter Martland
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Fearing the war would be lost, Britain sent a team of 100 intelligence officers to Italy to „stiffen the backbone“ of its industrial working classes, he said.
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A prominent Conservative, Sir Samuel would go on to become foreign secretary almost two decades later and in 1935 signed the pact that would give Mussolini – by then a bloody dictator – control over Abyssinia, the country that is now Ethiopia.
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For the British intelligence agency, it must have seemed like a good investment. Mussolini, then a 34-year-old journalist, was not just willing to ensure Italy continued to fight alongside the allies in the first world war by publishing propaganda in his paper. He was also willing to send in the boys to „persuade“ peace protesters to stay at home.
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Cambridge historian Peter Martland, who discovered details of the deal struck with the future dictator, said: „Britain’s least reliable ally in the war at the time was Italy after revolutionary Russia’s pullout from the conflict. Mussolini was paid £100 a week from the autumn of 1917 for at least a year to keep up the pro-war campaigning – equivalent to about £6,000 a week today.“
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As well as keeping the presses rolling at Il Popolo d’Italia, the newspaper he edited, Mussolini also told Hoare he would send Italian army veterans to beat up peace protesters in Milan, a dry run for his fascist blackshirt units.

„The last thing Britain wanted were pro-peace strikes bringing the factories in Milan to a halt. It was a lot of money to pay a man who was a journalist at the time, but compared to the £4m Britain was spending on the war every day, it was petty cash,“ said Martland.
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After the armistice, Mussolini began his rise to power, assisted by electoral fraud and blackshirt violence, establishing a fascist dictorship by the mid-1920s.
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His colonial ambitions in Africa brought him into contact with his old paymaster again in 1935. Now the British foreign secretary, Hoare signed the Hoare-Laval pact, which gave Italy control over Abyssinia.
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The unpopularity of the Hoare-Laval pact in Britain forced Hoare to resign. Mussolini, meanwhile, built on his new colonial clout to ally with Hitler, entering the second world war in 1940, this time to fight against the allies.
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Versprochen

Filed under: Politik,Wirres Zeug — mrarkadin @ 01:52
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Die FDP dringt im Grundsatz darauf, „die Tendenz zu beenden, dass Unverdächtige von den Behörden häufig beobachtet und ihre Daten gespeichert werden“.

Die Bürgerrechte-FDP hält natürlich, was was sie verspricht.

Berlin. Die Innen- und Justizpolitiker von Union und FDP haben sich bei ihren Gesprächen in Berlin darauf verständigt, eine Visa-Warndatei einzurichten. In dieser Datei sollen Ausländer aufgeführt werden, die wegen rechtswidriger Handlungen bei Visaverfahren aufgefallen sind. Bei künftigen Anträgen könnte dies letztlich dazu führen, dass sie kein erneutes Visum erhalten.

Noch umstritten ist allerdings, ob sich CDU/CSU mit ihren Plänen für eine Einlader-Datei durchsetzen. Darin würden diejenigen Personen in Deutschland aufgeführt, die in einem bestimmten Zeitraum mehrfach für Visaanträge von Ausländern gebürgt haben. Die Freidemokraten wollen Personen nur aufnehmen, wenn sie sich als Einlader strafbar gemacht haben. Eine generelle Regelung, wie sie der Union vorschwebt, findet nicht ihre Zustimmung.
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Sie wird garantiert hart und standhaft sein, wie ein Fels in der Brandung.

Auch in anderen Fragen zeigt sich die Union kompromißlos. Ihr Fraktionsvize Wolfgang Bosbach wetterte im Kölner Stadt-Anzeiger gegen Migranten und erklärte, wer nicht an Deutschkursen teilnehmen wolle und »sich nicht ernsthaft um Arbeit bemüht, der kann nicht erwarten, daß er hier dauerhaft auf Kosten des Steuerzahlers lebt«. Die Linke-Politikerin Sevim Dagdelen sprach daraufhin von »pauschalen Verunglimpfungen«. Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir warf Bosbach »dumpfen Populismus« vor und wies darauf hin, seit 2005 habe eine halbe Million Migranten die Deutschkurse besucht. Leutheusser-Schnarrenberger sprach sich im Hamburger Abendblatt für bessere Integrationskurse aus, um bestehende Sprach-Defizite abzubauen. Zudem warb sie dafür, das kommunale Wahlrecht auf Nicht-EU-Ausländer auszuweiten.

Diese Forderung wird aber von der CDU/CSU strikt abgelehnt. Auch eine Abschaffung des Optionsmodells bei der doppelten Staatsangehörigkeit kommt für die Union nicht in Frage. Daher müssen sich weiterhin hier geborene Kinder mit 18 Jahren dafür entscheiden, ob sie die deutsche Staatsangehörigkeit oder diejenige ihrer Eltern aufgeben. CDU und CSU wollen auch an der diskriminierenden Regelung festhalten, daß vor dem Ehegattennachzug eine Deutschprüfung im Herkunftsland absolviert werden muß. Die Union will zudem an der umstrittenen »EU-Grenzagentur Frontex« festhalten.

Währenddessen deutet sich an, daß die Innenministerkonferenz im November die Bleiberechtsregelung für langjährig geduldete Ausländer um ein Jahr verlängert. Wegen der Wirtschaftskrise haben viele der 65000 Betroffenen keinen sicheren Arbeitsplatz, weshalb ihnen die Abschiebung droht. Die Linke fordert seit langem, daß es ein dauerhaftes Bleiberecht für die bisher »Geduldeten« geben solle. Zu einer umfassenden Neuregelung sind die CDU und CSU aber bislang nicht bereit.

Und da wird immer behauptet, Nazis und Rassisten wählt keiner.

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