Arki's Blog – Wer alles glaubt, muss nichts wissen.

12. April 2009

Der lange Karfreitag

Filed under: Film,Wirres Zeug — mrarkadin @ 02:23
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Der Karfreitag im Film „The Long Good Friday“ ist alles andere als erholsam, und wie der Originaltitel schon sagt, wird sich dieser eine Tag für die Protagonisten lange hinstrecken.
10 Jahre lang läuft alles ruhig & planmäßig. Der Gangsterboss Harold in der Londoner Unterwelt möchte sich mit der amerikanischen Mafia für ein großes Projekt zusammenschließen – doch dann gerät alles aus den Rudern, denn plötzlich werden Harolds Leute ermordet, oder es platzen Bomben.
Bob Hoskins spielt grandios Harold – eine Mischung aus Anti-Held, und doch auch Sympathieträger – zwischen Verwirrung, Anspannung & Wut, der vergeblich versucht, die ganze Sache aufzuklären. Wenn er spricht, klingt er schon fast wie ein Geschäftsführer einer Firma, auch wenn er vor Gewalt nicht zurückschreckt, wenn es sein muss.
Auch als Zuschauer wird man bei diesem spannenden Film mit der dichten düsteren Atmosphäre richtig mit reingezogen.
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8. April 2009

The Killing Fields – Der Schrecken der Roten Khmer

Kambodscha – nur ein Schattenschauplatz des Vietnamkrieges.
Von 1975 bis 1979 errichteten die Roten Khmer, unter der Führung Pol Pots, ein Terrorregime. Geschätzte 1,7 – 2 Millionen Menschen starben, sie wurden umgebracht, verhungerten, oder starben an Krankheiten. Trotzdem ist dieser Holocaust der Roten Khmer wohl eher unbekannt.

Ich selbe hörte davon zum ersten Mal überhaupt in dem Film „The Killing Fields“. Es ist aber, wie es der Regisseur Roland Joffe selber sagt, kein Antikriegsfilm. Es ist kein politischer Film mit dem Hintergrund einer Freundschaft, sondern ein Film über eine Freundschaft, eine Liebesgeschichte, mit einem historischen Hintergrund. Ein Film über Menschen und Menschlichkeit.
Man könne nur versuchen, Aspekte der Menschen und dem Land Kambodscha abzubilden, es sei aber nicht möglich, alles zu erfassen – so Roland Joffe. Es wird sich tatsächlich nicht allzu viel im Film allein über den geschichtlichen & politischen Hintergrund finden lassen, die Konzentration liegt auf die Menschen im Krieg.
Der Film basiert auf eine wahre Begebenheit von Sydney Schanberg, ein Journalist der New York Times, und seinem Freund und Dolmetscher Dith Pran. Aus Kambodscha berichten sie über den nach Kambodscha ausufernendem Vietnamkrieg. Nach der Machtübernahme der Roten Khmer kann Sydney nicht verhindern, das Dith Pran ihnen ausgeliefert wird.
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3. September 2008

Einmal wirklich leben

Filed under: Film,Kunst,Wirres Zeug — mrarkadin @ 00:04
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Welche Bedeutung hat das einzelne Leben? Wie viel kann ein einzelner Mensch im System erreichen? Diese Fragen mögen einem bei Akira Kurosawa’s Ikiru – Einmal wirklich leben durch den Kopf gehen.

Lange Zeit waren hierzulande von Kurosawa nur seine 2 Spätwerke Kagemusha – Der Schatten des Kriegers (wurde hierzulande zwar nach der Erstveröffentlichung nochmals innerhalb der Cinema-Premium-Reihe veröffentlicht, aber beide Male leider nur die kürzere internationale Kinofassung…) und RAN auf DVD zu haben, kam dann auch Rashomon und eine Kurosawa-Reihe vom Mini-Label „Pegasus“ hinzu, nachdem die Filme New KSM schon vor einiger Zeit nochmals in etwas besserer Qualität veröffentlicht hat, habe ich dann auch Chance genutzt, um diese mir zuzulegen, und schonmal ein Teil gesehen…
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1. August 2008

Jonathan

Filed under: Film,Kunst,Wirres Zeug — mrarkadin @ 01:24
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Bram Stokers Roman Dracula hat viele Filme beeinflusst, bzw. inspiriert. (Und auch die Verfilmungen selber haben spätere Filme wiederum beeinflusst (wie z.B. Nodferatu))
Wie den Stummfilmklassiker Nosferatu von F.W.Murnau, die Universal-Klassiker aus den 30er/40er Jahren, auch war die hauseigene Dracula-Reihe eines der Herzstücke der Hammer-Studios, oder auch Roman Polanski hat in Tanz der Vampire den Vampire-Mythos aufbereitet, aber auch einen ungewöhnlichen Beitrag wie Jonathan von Hans W. Geißendörfer.
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28. Juli 2008

Und er wäre 80 geworden…

Filed under: Film,Kunst,Wirres Zeug — mrarkadin @ 00:50
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Shit… ;) Und wieder was verpennt… Es fiel mir schon was auf, in der TV-Zeitschrift gleich 2 Filme an einem Tag von ihm zu sehen, und auch im Laden wurden die DVDs seiner Filme in letzter Zeit wohl wieder herausgekramt, womit ich auch endlich die DVD von Lolita mir zugelegt habe.
Und gestern Abend wurde es dann auch tatsächlich auf dem von mir immer gern gehörten Radio-Sender 1Live erwähnt, Stanley Kubrick wäre am Samstag 80 Jahre alt geworden.
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